bookmark_borderIdeen für die Zukunft

Teilnahme am finalen Förderprogramm der Ideenkanal Stiftung.

Vergangenen Freitagabend fand im Alten Kino in Vaduz das Highlight des diesjährigen Ideenkanals statt. 20 Projektideen in drei Kategorien hatten jeweils eine Minute Zeit ihre Idee zu präsentieren. Ein 36-köpfiges Team, bestehend aus Fachexperten (die sog. „Komplizen:innen) aus allen Bereichen, die für eine Projektrealisierung relevant sind, war am Event online zugeschaltet um den Initiator:innen, die auf der Buhne standen, Fragen zu stellen. Diese ehrenamtlichen Fachexperten treten im Ideenkanal als sogenannte «Komplizenschaft» auf.

Als erfolgreicher Teilnehmer des #idk21-Onlinevotings war ich mit meinem Projekt an der Pitch-Night mit dabei.

Das sind die geförderten Projekte 2021 (© Julian Konrad)

Die Zeit vor dem Pitch genutzt

Nachdem ich beim Pitch-Training so richtig abgesoffen bin (gestottert wie ein Weltmeister, sehr nervös), nahm ich mir die Zeit um meinen Pitch von Grund auf neu aufzubauen und auf die 1-Minute Zeit anzupassen, den genau diese Minute hatten wir um unser Projekt vorzustellen. Das ist nicht viel. Das ist sogar, sehr….sehr…naja, tricky.
Der Text und der Inhalt musste als drastisch gekürzt werden. Nach stundenlanger Texterei war dann auch das geschafft. Einen Tag vor dem Pitchnight wurde dann noch ordentlich geübt.

Am Freitag, 22.10.21, war es dann soweit. Am frühen Nachmittag ging es dann ins Alte Kino in Vaduz. Der Ort weckt Erinnerungen, habe ich in meiner Kindheit (damals haben wir noch in Vaduz gewohnt) hier doch den ein oder anderen Disneyfilm gesehen. Inzwischen wurde renoviert und ein neuer Besitzer kümmert sich um das Kino. Doch am Freitag lief ausnahmsweise kein Film. Als einer der ersten vor Ort konnte ich mir schon sehr früh einen ersten Eindruck vom Raum machen sowie das Gefühl auf der Bühne erleben. Bühnen sind für mich als Kameramann ja nichts mehr neues, darauf stehen und reden auch nicht. Die Zeit bis zum Beginn des Events verbrachte ich dann mit Gesprächen und noch ein wenig üben.

Der Pitch

Als erster in der 2. Kategorie „Gute Ernährung & Food Waste im Rheintal“ durfte ich diese Runde nun eröffnen. Ich war gut drauf und das machte sich nun auch auf der Bühne bemerkbar, ich war überhaupt nicht nervös, sehr locker und gut drauf. Nach dem Pitch hatten die Komplizen:innen dann 3 Minuten Zeit um ihre Fragen zu stellen zum Projekt. Die Fragen waren gezielt, präzise und ich konnte sie problemlos beantworten. Durch die zeitliche Begrenzungen konnten aber wahrscheinlich nicht alle Fragen gestellt werden.
Nachdem auch die anderen 4 Projekte aus dem Themenbereich gepitcht haben, gab es eine kleine Pause, in der wir uns Verpflegen durften. Dank Sacha Schlegel und dem Kochkollektiv gab es eine tolle, leckere Suppe und sehr feinen Salat. Sämtliche Zutaten stammten dabei von der Ackerschaft.
Nach den Pitches durften die Komplizen:innen via Mentimeter 100 Punkte / Kategorie verteilen. Es wurde sehr spannend, den je Kategorie kamen nur die ersten 3 ins Förderprogramm. In meiner Kategorie war das sehr leicht, in anderen Kategorien mit 10 Projekten wurde es dann aber schon sehr eng. Ich hatte mit meinem Projekt grosses Glück und wurde von den Komplizen:innen mit unter die 3 besten Projekte in meiner Kategorie gewählt. Die Freude meinerseits war riesig, endlich habe ich es geschafft und bin beim Ideenkanal Förderprogramm dabei. Endlich, weil, wer mich kennt, weiss, dass ich 2019 schon mal mit einem anderen Projekt („Vertical Farming“) nur sehr knapp gescheitert bin.

Gewinner in unserer Kategorie: „Eat Pure! Gastro-Konzept, FairRheinTalGas, meine Wenigkeit und unsere Themenpatin Flurina Seger (© Julian Konrad)

Und wie weiter?

Nach dem Event wurde noch ein wenig gefeiert, aber nicht zu lange, den der nächste Tag hatte es in sich. Samstag Morgen, 9 Uhr: Komplizencamp. Zum ersten Mal hatten die Ideengeber:innen und Komplizen:innen die Möglichkeit direkt in Kontakt zu treten. In kleinen, bedarfsorientierten Teams und Arbeitsgruppen wurden erste, wichtige Themen angesprochen. Wer braucht was, warum, weshalb, ist das gut, ist das schlecht….. Es war eine sehr intensive Session mit sehr viel Input und der Bestätigung, dass hier noch verdammt viel Arbeit auf mich und das Projekt zukommt….sehr viel Arbeit, sehr viel Schweiss.

Presseberichte

Hier sind die Berichte aus der Presse zum downloaden:

009_lvlv_03_2021-10-25

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Bilder der Pitchnight

Herzlichen Dank an alle Teilnehmer:innen, Komplizen:innen und an das Team vom Ideenkanal, es war eine wundervolle Nacht.

Patrik





bookmark_border!!!UPDATE!! Ideenkanal 2021

Update von 20.09.2021

Wir haben mit knackig knapper Mehrheit am Sonntag unser behaupten können und sind nun mit dabei beim Ideenkanal 2021. Hier ein kurzes Videoupdate:

Die Fische sind dabei eim Ideenkanal 2021

Was 2008 mit einer Idee zweier Freunde begann ist heute, 2021, zu einer Brutstätte, Drehscheibe und Sprachrohr für Zukunftsgestalter:innen im Alpenrheintal und darüber hinaus geworden. Der Ideenkanal ist ein kollaborativer Inkubationsprozess für Zukunftsgestalter:innen. Seit 2010 verbinden der Ideenkanal mutige Menschen und innovationsfreudige Organisationen, die gemeinschaftlich neue Lösungen für drängende Herausforderungen unserer Zeit entwickeln und umsetzen.

Das Besondere am Ansatz des Ideenkanals ist, dass dieser die Projektinitiator:innen im frühestmöglichen Stadium der Projektentwicklung abholt, diesen zur Ausarbeitung konkreter Projektpläne ein hochkarätiges, interdisziplinäres Netzwerk an ehrenamtlich tätigen Komplizen:innen zur Seite stellt und die Bevölkerung aktiv in die Bewertung, Verbreitung und Finanzierung der Projekte involviert.

Und nun kommt’s….Project: Fishmaker hat sich beim Ideenkanal angemeldet. Die Gründe sind sehr einfach: 1. unser Projekt passt bestens zum Ideenkanal und deren Werte. Der Schutz der Meere und dessen Tierwelt ist eine drängende Herausforderung unserer Zeit. 2. ist Patrik Dentsch, Projektmanager, ein sehr grosser Fan vom Ideenkanal und seit der ersten Stunde immer irgendwie mit dem Ideenkanal verbunden gewesen, sei es als Kameramann für einen lokalen TV-Sender, als Freund, Befürworter oder auch als Teilnehmer. Das erste Mal 2019 hatte er die Idee eine „Vertical Farm“ als Projekt in Liechtenstein zu etablieren. Leider hat es am damaligen Pitch-Abend nicht gereicht für die Förderung. Patrik nahm die Erfahrungen mit und fügte sie in das jetzige Projekt ein.

Unter anderem war die Erklärung damals viel zu kompliziert um sie innert einer Minute vernünftig zu erklären können. Zu kompliziert, viele Fachwörter, ein typischer Pitch, bei dem der Pitcher der Meinung war dem Publikum und der Jury soviel Input zu geben wie möglich.

Ideen haben und umsetzen, dabei kann der Ideenkanal helfen (Foto: Patrik Dentsch)

Onlinevoting

Ab dem 13. Sept. 2021 müssen die insgesamt 30 Initiator:innen bis zum 19. Sept. 2021 Befürworter:innen für ihre Projekte sammeln. Die 20 vielversprechendsten Projektideen qualifizieren sich dann für die Pitch-Night am 22. Oktober 2021 im Alten Kino Vaduz. 

Was muss man tun um für uns zu voten

Es ist relativ einfach, was ihr braucht ist ein Computer oder Handy und eure Handynummer (Schweiz, Liechtenstein oder Österreich). Dann geht ihr auf Ideenkanal => Innitiator:innen . Dort klickt ihr im Drop-Down-Menü auf „Gute Ernährungen & Food-Waste im Rheintal“ auf unseren Beitrag, genauer auf „wähle uns“. Es öffnet sich ein kleines Fenster mit der Auswahlmöglichkeit, und das schöne beim Ideenkanal sieht man auch hier wieder: man kann auch mehr als ein Projekt auswählen. Dann klickt ihr auf „abstimmen“, im nächsten Fenster müsst ihr dann eure Handynummer angeben, an die dann eine Bestätigungs-SMS geschickt wird. Das könnt ihr dann bei allen Themen machen.

Genauere Details zur Abstimmung könnt ihr hier auf der Homepage nachlesen: Details zur Abstimmung .
Also, bitte voted für dieses Projekt und sagt all euren Freunden:innen darüber Bescheid, jede Stimme zählt, jede Stimme ist wichtig.





bookmark_border1. Vlog 2021

Wir sind vor gut einem Jahr ins HOI – Home of Innovation in Ruggell eingezogen und haben angefangen zu arbeiten.

Termine, Vorkehrungen, Besichtigungen etc….das ein oder andere konnte aufgegleist werden. Aber auch unser Projekt ist und war von der Pandemie betroffen, etwaige Prozesse wurden verlangsamt oder konnten erst garnicht starten.

Alles weitere im Vlog





bookmark_borderStandortsuche für unsere Fische

Für unsere Fische bzw. unserem Pilot-Standort suchen wir einen Standort in Liechtenstein, Region Ostschweiz bzw. Vorarlberg. Ob unter Tage, neben dem Bauernhof, der Hochschule oder in einer Halle, unsere Vorgaben sind sehr einfach und geradlinig. Im Video erfahrt ihr mehr dazu.





bookmark_borderPresseschau, die 1.

Mitte November 2020 haben wir unsere erste Pressemitteilung an die Medien in Liechtenstein, Ostschweiz und Vorarlberg versendet. Grosser Anklang fand unsere Idee in den heimischen Medien. Gründe dafür gibt es verschiedene: 1. Positive Nachrichten in schlechten Zeiten. Die Nachrichtenseiten sind voll von Corona, da kommt eine gute Nachricht eines StartUps sehr gelegen (positive Vipes!). 2. Ich bin in der liechtensteiner Medienbranche kein Unbekannter, da ich viele Jahre hier als VJ tätig war. Das Land ist was Presseleute angeht sehr übersichtlich.

Kaum war also die Pressemeldung draussen, meldete sich tags drauf schon der erste Journalist und es begann ein kleiner Interview-Marathon. Zur Übersicht nun hier die Zusammenfassung aller Interviews zur 1. Presseaussendung. Wir bedanken uns bei allen Journalistinnen und Journalisten sowie Redaktion für den Abdruck bzw. Veröffentlichung unserer 1. Pressemitteilung. Besonderer Dank geht an Heike Montiperle, unserer Texterin. Zusammenfassend kann ich sagen, dass es eine gute Ausbeute ist. Leider haben die ausländischen Medien aus der Ostschweiz und aus Vorarlberg nichts abgedruckt und auch keine Meldung daraus gemacht, das finden wir sehr schade.

Online

Lie-Zeit 25.11.2020

https://www.lie-zeit.li/2020/11/der-wolfsbarsch-aus-dem-laendle/

Bodensee Startups, 25.11.2020

https://www.bodensee-startups.com/project-fishmaker-will-meeresfische-in-der-region-zuechten/

Radio/TV

Radio L Interview, 27.11.2020

https://www.radio.li/beitrag_nachhoeren/record/50389/27-11-20/fishmaker-plant-salzwasserfischzucht-der-region

Radio L Interview Salzwasserfische aus der Region

Zeitungen

Wirtschaft Regional, 27.11.2020 (Liechtensteiner Vaterland):

epaper_Wirtschaft_Regional_20201127_S7

Liechtensteiner Volksblatt, 4.12.2020

Volksblatt_04122020_Seite9_Einzeln

*Beitragsbild: Alexas_Fotos auf Pixabay. Bilder im Slider: Project: Fishmaker





bookmark_borderDer Wolfsbarsch aus dem Ländle

Pressemitteilung von 25.11.2020

Downloads

Mitteilung als PDF zum runterladen:

„Project: Fishmaker“ will Meeresfische in der Region züchten

Um der Überfischung der Weltmeere vorzubeugen und gleichzeitig Salzwasserfische in bester Qualität anbieten zu können, entwickelt Patrik Dentsch aus Ruggell seit Monaten intensiv seine Geschäftsidee: Er will Wolfsbarsche in der Region züchten. Gemeinsam mit SEAWATER aus Deutschland bereitet er sein Pilotprojekt vor, das im kommenden Jahr in der Ostschweiz starten soll.

Wolfsbarsch in bester Qualität aus heimischer Zucht – 2021 ist das Pilot-Projekt geplant. (Foto: SEAWATER)

„Über den Ideenkanal bin ich auf das Thema Aquakultur gestossen, und meine Recherchen haben mich dann zu SEAWATER in Saarbrücken geführt. Deren Entwicklung habe ich intensiv mitverfolgt. Seit dem Frühjahr 2020 gibt es eine Zusammenarbeit, den Markteintritt im Raum Liechtenstein/Schweiz planen wir für 2021“, erklärt Patrik Dentsch.

Technologie im Container

Aber wie züchtet man hierzulande Salzwasserfische? „Hinter SEAWATER stehen sieben Jahre Forschung und Entwicklung im Aquakultur-Labor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft in Saarbrücken (D)“, weiss Dentsch. Das Ergebnis aus dem Entwicklungsprojekt steckt in sogenannten Cubes, also Würfeln, die aus alten Schiffscontainern gebaut werden. „Im Sinne von Re-Use bekommen die Container bei uns ein zweites Leben“, weist der Jungunternehmer auch hier auf die Nachhaltigkeit hin.

In einem Cube aus Schiffscontainern ist die gesamte Fischzucht untergebracht. (Grafik: SEAWATER)

Saubere und einfache Produktion

Innerhalb der Cubes sorgt modernste Technologie für einen funktionierenden Kreislauf. Patrik Dentsch: „Die Fische befinden sich im Zuchtbecken, das in drei Sektionen unterteilt ist – je nach Grösse der Fische. Das „verbrauchte“ Wasser kommt in einen Kreislauf. Mit einem patentierten Biofilter wird das Wasser gereinigt. Die Abfallstoffe können wiederum als Dünger für Pflanzen verwendet werden.“ Das Besondere am Projekt Fishmaker: In der Anlage läuft alles automatisch, eine Fernwartung sorgt für die technische Sicherheit. Pro Tag muss etwa eine Arbeitsstunde investiert werden.

Franchise-Projekt

Nach dem Aufbau des Pilot-Standortes sollen weitere Anlagen auf Franchise-Basis gebaut werden. Die Franchisenehmer erhalten technischen Support sowie Unterstützung im Marketing und im Verkauf. Dass die Nachfrage gross ist, zeigt SEAWATER in Deutschland. Dort läuft die Anlage seit 2018, seit 2019 werden dort Fische produziert. „Die Fische haben Sashimi-Qualität und sind deshalb gerade in der Gastronomie sehr gefragt.“ Private können über einen Onlineshop einkaufen. Die Wolfsbarsch-Zucht läuft reibungslos, für die Zukunft sind ausserdem Doraden, Seebrassen und Red Snapper geplant. Versuchsweise waren Ende 2020 auch Barramundis im selben Becken wie die Wolfsbarsch, wobei die Becken nochmals unterteilt werden konnten. Das hat einwandfrei funktioniert.

Mehr Informationen zum Projekt Fishmaker:

www.projectfishmaker.li

Project: Fishmaker – Technische Details:

  • 4 Container (3 für die Zucht, 1 für die Produktion)
  • Stellfläche 120 m2
  • 3 Becken
  • Volumen: 55 m3
  • Wasseraustausch: 1 & – 500 l/Tag
  • Strombedarf: 50.000 kWh/Jahr
  • Sauerstoff: 6000 Nm3/Jahr
  • Produktion: 7,5 t/Jahr
  • Anzahl Fische: ca. 22.000

Foto1: Wolfsbarsch in bester Qualität aus heimischer Zucht – 2021 ist das Pilot-Projekt geplant. (Foto: SEAWATER)

Foto2: In einem Cube aus Schiffscontainern ist die gesamte Fischzucht untergebracht. (Grafik: SEAWATER)





bookmark_borderBesuch im VersuchsStollen Hagerbach

Wir waren am Freitag, 16. Oktober 2020, zu Besuch im VersuchsStollen Hagerbach nähe Sargans (Schweiz). Grund für unseren Besuch war ein Zoom-Meeting mit Klaus Wachter, Manager des „Swiss Center if applied Underground Technologies“ (kurz „SCAUT“). Das SCAUT betreibt eine Konzeptstudie zum Thema „Underground Green Farming“ im VSH unter Tage. Da mit unserer Anlage auch ein Aquaponic-Betrieb möglich ist haben wir damals beim Gespräch uns entschlossen zu treffen.

Bei der Führung durch die verschiedenen Stollen und Kavernen wurde uns zum ersten Mal bewusst, was für ein grosse Sache das hier ist. In knapp 50 Jahren des Bestehens entstand hier eine Versuchsanlage im Berg für verschiedenste Unternehmungen (wie z.B. Amberg, BASF, usw) die verschiedenste Testumgebungen betreiben und aktiv an der Forschung im Untergrund tätig sind.

Nach dem Rundgang gingen wir noch in das Stollenrestaurant, wo dann auch Herr Dr. Michael Kompatscher, Geschäftsführer der VSH Hagerbach AG, sich zu uns gesellte. Das Mittagessen war übrigens äusserst schmackhaft. Nach einer kurzen Keynote unsererseits wurde klar, dass hier ein grosses, gegenseitiges Interesse besteht. Wir werden hier deshalb die Zusammenarbeit vertiefen.

Und nun viel Spass bei der Videozusammenfassung:

Besuch VersuchsStollen Hagerbach (Video).